Nachdem sich bereits am Sonntag drei schwere Skiunfälle am Tiefenbachferner im Tiroler Sölden ereignet hatten, mussten die Pistenretter auch am Montag ausrücken. Und wieder fuhren unbekannte Wintersportler einfach weiter.
Gegen 11 Uhr kam es auf der blau markierten Piste 38 zu einem Unfall zwischen einem Snowboarder (53) aus den Niederlanden und einer bislang unbekannten Skifahrerin. Die beiden fuhren laut Angaben des 53-Jährigen knapp aneinander vorbei und kamen dabei zu Sturz. Obwohl er zunächst glaubte, nicht verletzt worden zu sein, verspürte der Niederländer später Schmerzen in der Schulter und begab sich zur Pistenrettung. „Der Mann erlitt durch den Unfall eine Verletzung schweren Grades und wurde mit der Rettung in eine Privatklinik gebracht“, heißt es seitens der Ermittler, die nun nach einer etwa 30 Jahre alten Frau suchen, die mit einer orangen Jacke und orange-weißer Schihose unterwegs war.
Von Snowboarder niedergestoßen
Nur ein paar Minuten später kam es auf der Piste 39 zu einem Zusammenstoß zwischen einer 51-jährigen Skifahrerin aus Polen und einem unbekannten Snowboarder. Laut Angaben der Skifahrerin prallte im Zuge der Abfahrt der etwa 50 bis 60 Jahre alte Mann mit grauem Skianzug von hinten in sie hinein. Beide Wintersportler kamen dabei zu Sturz.
„Der Snowboarder richtete sich auf und verließ ohne Austausch seiner Daten die Unfallstelle“, heißt es seitens der Polizei. Die Polin wurde durch die Kollision erheblich verletzt und nach Versorgung durch die Pistenrettung in eine Privatklinik gebracht.
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