Mit Argwohn verfolgen die Bürger von Strasshof an der Nordbahn die Entwicklungen um die Überbrückung der Bahnbaustelle. Nach dem Bericht über die „Todesrampe“ – in Online-Foren wird auch schon mit Namen wie Sprungschanze, etc. verbal geätzt – werden die ÖBB jetzt aktiv, gehen der Sache auf den Grund und wollen baldigst eine Lösung herbeiführen.
Vor allem die steile Auffahrt für Kinderwagen sorgte, wie berichtet, für Wirbel. So hat ein Leser ein neues Schild entdeckt, das auf der „Todesrampe“ angebracht wurde (siehe Bild): „Offensichtlich ist den ÖBB bewusst, dass sie hier fahrlässig handeln und sie versuchen sich mit diesem Aushang zu schützen“, stellt er in den Raum. Eine Passantin macht sich Gedanken, wie es auf den Holzstiegen im Winter aussehen wird: „Bei starkem Schneefall und eisigem Wind müsste man ja fast durchgehend streuen, damit nichts passiert.“
„Wir arbeiten mit Hochdruck an Lösung“, so die ÖBB
ÖBB-Sprecher Christopher Seif betont, dass „Sicherheit auf jeden Fall Vorrang hat“ – eine genaue Prüfung der steilen Rampe sei im Laufen, es werde intensiv nach einer Lösung gesucht. „Wir gehen auch jedem Vorschlag der Bevölkerung nach“, betont er – gibt aber gleichzeitig zu bedenken, dass man sich nach den Begebenheiten richten müsse: „Es ist etwa nicht alles ÖBB-Grund, auch wir haben Grenzen.“
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