Schätze von Urgeschichte, Kelten, Römern und Mittelalter sind nachweisbar. Diese römische Münze wurde in Markt St. Martin bei einer Ackerbegehung gefunden.
Das 2019 initiierte archäologische Tourismusprojekt „ArcheON“ im Grenzraum zwischen dem Burgenland und Ungarn wird fortgesetzt. In Schandorf präsentierten die vier Projektpartner – der Tourismusverband Südburgenland, die Abteilung für Bildung, Kultur und Wissenschaft an der Landesregierung, das Savaria Museum und der Savaria Tourismus sowie die anliegenden burgenländischen Gemeinden – ihre Pläne bis 2027.
Größtes erhaltenes Hügelgräberfeld
Herzstück ist die Präsentation des größten erhaltenen Hügelgräberfeldes Europas aus der Hallstatt- und der Römerzeit im Schandorfer Wald mit einem grenzüberschreitenden archäologischen Rundwanderweg und mehrsprachigen Infotafeln. Vorgesehen ist auch die Errichtung eines Multimedia-Ausstellungsraumes in Schandorf und der maßstabsgetreue Nachbau des sogenannten Königsgrabes neben dem Bahntrassen-Radweg.
Archäologische Funde in Markt St. Martin
Dass jede Menge an Artefakten unter der Erde ruhten, bewies eine Feldbegehung unter der Leitung der Ärchäologin Manuela Thurner. In nur zwei Stunden stießen die 100 Teilnehmer auf einem nur 80 Meter breiten Acker in Markt St. Martin auf Keramikfragmente aus dem Mittelalter, 2000 Jahre alte Schlacke aus der Eisenproduktion, eine römische Münze und ein bronzenes Pferdchen.
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