Die junge und wunderschöne New Yorker Sexarbeiterin Anora (Mikey Madison) verliebt sich in den Sohn eines russischen Oligarchen, Wanja (Mark Eydelshteyn). Hals über Kopf heiraten die beiden in Las Vegas und träumen vom großen Glück. Doch Wanjas mächtige Eltern haben ganz andere Pläne. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Anora“.
Sie ist sexy, blutjung – und ihr Blick ist Erotik pur! Anora (Mikey Madison) arbeitet als Stripperin und Escortgirl in New York. Ihre Schönheit, aber auch ihre passablen Russischkenntnisse beeindrucken Wanja (Mark Eydelshteyn), einen schwerreichen Oligarchensohn.
Aus einem aufreizenden Lapdance wird ein Sex-Date. Und bald „bucht“ Wanja Anora für eine ganze Woche – gegen eine fette Entlohnung. Ein Kurztrip führt die beiden nach Las Vegas – und plötzlich sagen die angeschickerten Lovebirds in einer Wedding Chapel ja!
Doch Wanjas Eltern gratulieren nicht (!) zur Spontanhochzeit. Sie hetzten dem Paar vielmehr mafiöse Mittelsmänner auf den Hals.
Unter der Regie von Sean Baker („Red Rocket“) wandelt sich diese turbulente „Pretty Woman“-Variante ab diesem Zeitpunkt schlagartig zu einer temporeichen Sex-&-Crime-Farce, die ein ganz spezifisches Milieu mit seinen Codes einfängt und von der Unauslöschlichkeit des American Dream erzählt.
Großartig die Bildkompositionen von Kameramann Drew Daniel. Der Film wurde in diesem Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Golden Palme prämiert – und allen Sexarbeiterinnen dieser Welt gewidmet!
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