Eine Jury des Nationalparks Hohe Tauern (NPHT) kürte in diesem Sommer erstmals die Arbeit am Berg mit dem „Almhirten des Jahres“. Der Sieger kommt aus dem Tauerntal.
„Die Almen im Nationalpark Hohe Tauern prägen nicht nur das Landschaftsbild der Außenzone, sie sind auch begehrtes Ziel von Erholungssuchenden, wichtiges Element für die Biodiversität und Arbeitsplatz zahlreicher fleißiger Hirtinnen und Hirten“, heißt es seitens des NPHT. Um diese Arbeit zu würdigen, wurde heuer erstmals der Titel „Almhirte des Jahres“ vergeben.
Ich gratuliere Familie Preßlaber und freue mich, dass die direkte Verarbeitung und Vermarktung ihrer Almprodukte die vielfältige Kulturlandschaft des Nationalparks zu den Genießern bringt.
Naturschutzlandesrat René Zumtobel
Eine Fachjury, bestehend aus Grundbesitzern und der Nationalparkverwaltung, hat aus 13 Bewerbern Familie Preßlaber zum Sieger gekrönt. Diese bewirtschaftet die Kessler Alm im Matreier Tauerntal auf rund 2000 Metern Seehöhe in der Außenzone des Nationalparks. Das Besondere: Die Alm ist nur zu Fuß oder per Materialseilbahn erreichbar und eine der höchstgelegenen mit Milchwirtschaft. Zehn Kühe geben genügend Milch, dass Graukäse oder Butter verarbeitet und verkauft werden können.
Hunderte Tiere im Almgebiet
Auch abseits der Produktion ist die Kessler Alm eine beliebte Bewirtschaftungsfläche: Auf rund 350 Hektar tummeln sich von Juni bis November 300 Schafe und Ziegen, 60 Stück Fleckvieh sowie 30 Hühner und zwei Schweine. „Ich gratuliere Familie Preßlaber und freue mich, dass die direkte Verarbeitung und Vermarktung ihrer Almprodukte die vielfältige Kulturlandschaft des Nationalparks zu den Genießern bringt“, gratuliert Naturschutzlandesrat René Zumtobel.
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