Nach dem späten Ausgleich zum 1:1 zuletzt beim FAC war Bregenz-Coach Regi van Acker mächtig stolz auf sein Team. Die Spielidee des belgischen Trainers wird von den Schwarz-Weißen immer besser umgesetzt. Die richtige Mentalität birgt das Erfolgsrezept.
Vergangenen Freitag kam der Bregenzer Erfolgslauf kurz ins Wanken, nach fünf Siegen in Serie lagen die Landeshauptstädter gegen den FAC bis in die Nachspielzeit mit 0:1 im Rückstand. In quasi letzter Minute traf Mario Vucenovic aber noch zum 1:1, wendete damit die Niederlage ab und sicherte Bregenz den zweiten Platz. Glücklich, könnte man sagen. Aber wenig überraschend, denn Bregenz drehte in dieser Saison schon öfters Spiele, gerne auch in der Endphase.
Gegen den FAC drückte SW in Hälfte zwei mächtig, der Ausgleich war hart erarbeitet. „Die Mannschaft hat die Partie ohne Nerven zu zeigen in die Hände genommen. Das macht mich stolz, dass das so ist“, sagt Trainer Regi van Acker. „Meine Spieler dürfen auch Risiko nehmen, das wissen sie. Wir haben beim FAC nicht umsonst in der Pause zwei Defensive gegen zwei Offensive ausgetauscht.“
Sache der Mentalität
Bregenz hat sich gegenüber der vergangenen Saison stark verändert. Was zu einem nicht unerheblichen Teil an der Mentalität des belgischen Coaches liegt. Während in der letzten Spielzeit fast alles aufs Verteidigen aufgebaut war, setzte Van Acker jetzt andere Prioritäten. „Es ist ein Unterschied, ob man mit der Einstellung auf den Platz geht, dass man jedes Spiel gewinnen oder ob man nur ja nicht verlieren will“, erklärt der 69-Jährige, „und wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das ist jetzt auch in den Köpfen der Spieler. Das ist bei jedem spürbar und darum sind wir erfolgreich.“
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