Um die Kosten für den fahrbaren Untersatz zu senken, tun sich die Freiheitlichen in Niederösterreich mit dem Initiator des Autovolksbegehrens zusammen. Das Ziel ist es, vor allem die vielen Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, zu entlasten.
Autofahren soll wieder Spaß machen!“ Das ist das Credo der FPÖ in Niederösterreich. Bereits im Sommer legten Parteichef Udo Landbauer & Co. einen Maßnahmenkatalog an den Bund vor, der die Kosten für Autolenker senken sollte.
Weniger Abgaben, mehr Förderungen
Gefordert wurden die Abschaffung der NoVA für Klein-Lkw, die Verdoppelung des Kilometergeldes und eine Anhebung der Pendlerpauschale. Zudem sollte gegen „ausufernde Tempolimits“ vorgegangen werden. An Landbauers Einstellung hat sich nichts geändert: „Die Abzocke muss ein Ende haben“ betont er auch jetzt.
Gemeinsames Ziel: Kosten runter!
Der blaue Landesvize unterstützt daher nun auch das Autovolksbegehren „Pro Auto – Kosten runter“, das ähnliche Ziele wie die Freiheitlichen verfolgt. Mittlerweile haben es bereits mehr als 42.000 Personen unterschrieben, das Ziel liegt bei 72.000.
Treffen der „Auto-Lobbyisten“
Bei einem Treffen von Landbauer mit Initiator Gerhard Lustig in St. Pölten stellt Letzterer klar: „Österreich wurde durch die schwarz-grüne Koalition im EU-Vergleich auf Platz 2 bei den Belastungen aufs eigene Auto katapultiert. Fast 2700 Euro pro Auto und Jahr nimmt der Finanzminister den Autohaltern ab.“ Und der FPÖ-Chef ergänzt: „Wir sind gerne die Lobby der Autofahrer.“
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