Mittwoch nächster Woche starten die Kollektivvertragsverhandlungen für rund 430.000 Angestellte und Lehrlinge im Handel. Im Vorjahr einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft nach zähen Verhandlungen erstmals auf ein Gehaltsplus, das unter der Inflation lag. Heuer sind die Vorzeichen sogar noch schlechter.
Am 23. Oktober beginnt die Herbstlohnrunde für die nach Mitarbeitern größte Branche, den Handel. Die Sozialpartner werden darum feilschen, um welchen Prozentsatz Gehälter und Lehrlingseinkommen ab 1. Jänner 2025 steigen. Die Ausgangslage ist denkbar schwierig, denn vielen Unternehmen geht es schlecht. Rainer Trefelik, Branchenobmann und Chefverhandler der Arbeitgeber, erklärt im Gespräch mit der „Krone“, warum die Händler bei den Gehältern auf der Kostenbremse stehen müssen. Und er verrät die Höhe der maßgeblichen Inflation, die die Basis für die KV-Verhandlungen ist.
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