Er war ein Teufelsgeiger und Frauenschwarm: Der Geigenvirtuose Niccolò Paganini, dem Franz Lehár in einer Operette ein Bühnendenkmal setzte. Am Samstag hatte das selten gespielte Musikjuwel Premiere im Linzer Musiktheater: Regisseur Thomas Enzinger räumt mit Kitsch und Frauenfeindlichkeit auf.
Zuerst werden die Gerüchte laut, dann tritt ein alter Paganini, wunderbar ruhig und gefasst gespielt von Alfred Rauch, vors Publikum und macht mit wenigen Worten den Rahmen klar: Er schaut jetzt auf sein Leben zurück – und wir alle dürfen mitschauen.
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