Was machte ein einschlägig vorbestrafter junger Dealer in seiner Bewährungszeit? Er verkauft weiter Kokain und Cannabis im großen Stil. Der 24-jährige Innviertler wurde verhaftet, auch sein Hintermann und Lieferant, ein Türke (23), sitzt in U-Haft.
Die Polizei hatte den einschlägig vorbestraften 24-Jährigen schon länger am Kieker. Am 9. April 2025 erfolgte eine Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des Beschuldigten im Bezirk Ried. Dieser war zuvor bei Suchtgiftermittlungen des Kriminaldienstes Grieskirchenaufgefallen. Darüber hinaus wurde auch eine Wohnung in Wels durchsucht, die zum Teil aus Erlösen des Suchtgifthandels finanziert worden war.
Verkaufsfertig abgepacktes Kokain
Bei den Durchsuchungen konnte Bargeld, teilweise verkaufsfertig abgepacktes Kokain, Cannabiskraut, diverse weitere Beweismittel, gestohlene Verkehrstafeln und verbotene Symbole nach §3g Verbotsgesetz sichergestellt werden. Der einschlägig vorbestrafte 24-Jährige wurde anlässlich der Durchsuchung festgenommen. Er beging die Taten teilweise während seiner offenen Bewährungsphase.
Mit Streckmitteln weißes Pulver gestreckt
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen von Anfang 2023 bis zum Vortag der Festnahme rund 1,2 bis 1,4 Kilogramm Kokain, sowie Cannabiskraut erworben zu haben und nach Beimengung von Streckmitteln mit einer Menge von ca. 2,1 Kilo Kokain und ca. 4,4 Kilogramm Cannabiskraut gehandelt zu haben. Insgesamt konnten 15 Suchtgiftabnehmer ausgeforscht und einvernommen werden.
Türke war Lieferant im Hintergrund
Als Lieferant des Kokains und somit als Hintermann des 24-Jährigen konnte ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Grieskirchen ausgeforscht und festgenommen werden. Der 24-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried in die Justizanstalt Ried eingeliefert; der 23-Jährige wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.
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