Um 120.000 Euro

Handyshop-Betreiber soll EU geprellt haben

Oberösterreich
04.02.2026 16:30

Rechnungen im Wert von 120.000 Euro soll ein Besitzer eines Handyshops für den Reparaturbonus eingereicht haben – überhöht oder teilweise gar erfunden, zumindest laut Anklage. Der rechtfertigt sich damit, dass er seinen Kunden nur beim Ausfüllen des Antrags half. Der Prozess wurde vertagt, weil noch Zeugen gehört werden müssen. 

Den Reparaturbonus soll der Handyshopbetreiber aus Linz ausgenutzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen vor, von 2022 bis 2023 Rechnungen erfunden oder überhöht ausgestellt zu haben, „und praktischerweise gab es im Geschäft nur Barzahlung“, so der Ankläger. Insgesamt sei der Europäischen Union ein Schaden von 120.000 Euro entstanden.

„Kunden brauchten Unterstützung“
Vor dem Landesgericht Linz bekannte sich der Unbescholtene zum Vorwurf des schweren Betrugs nicht schuldig. Sein Verteidiger gibt dem Stress im Geschäft die Schuld und spricht davon, dass 90 Prozent der Kunden Unterstützung beim Ausfüllen der Förderanträge gebraucht hätten. „Nicht alle hatten eine E-Mail-Adresse, da musste er mit seiner einspringen.“

50 Zeugen für Unschuld
Was der 35-Jährige auch nicht abstreitet – und als der Richter feststellt, dass er etwas Falsches eingegeben hat, antwortet er kleinlaut mit Ja. Um die Unschuld seines Mandanten zu beweisen, hat der Verteidiger 50 Zeugen beantragt. Der Prozess wurde auf 19. März vertagt, dann sollen acht davon gehört werden.

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