Vizekanzler Werner Kogler und die Ministerinnen Leonore Gewessler und Alma Zadić (Grüne) haben am Freitag den Wahlkampfabschluss ihrer Partei in Wien begangen. In ihren Reden betonten sie unter anderem den Klimaschutz.
Sollten die Grünen nach der Nationalratswahl am kommenden Sonntag weniger mitzureden haben, drohe hier ein Rückschritt. „Entlang dieser Antworten sind wir genau auf der richtigen Seite“, sagte Kogler am Freitagnachmittag am Maria-Theresien-Platz in Wien. Die jüngste Hochwasserkatastrophe habe zumindest dafür gesorgt, dass Klima- und Naturschutz nun wieder höher auf der Agenda stünden.
Kogler stellte in seiner Rede Hoffnung und Miteinander der Hetze, Demokratie der Autokratie, das gemeinsame Europa dem alten Nationalismus und den Klimaschutz der Klimakrise gegenüber. „Wann hat es in dieser Republik von einer Fraktion jemals so ein starkes Regierungsteam gegeben?“, fragte der Parteichef. Das Ziel der Grünen sei es, wieder mitzuregieren.
„Doofes Gerede“ bei FPÖ
Wie auch andere Parteien nutzten die Grünen ihren Wahlkampfabschluss auch, um Kritik an der politischen Konkurrenz zu üben. Der FPÖ wurde „doofes Gerede“ unterstellt, sowie das Träumen „von irgendeinem Reich“. Der ÖVP attestierte Kogler „Verbrennerhysterie“, die SPÖ sei deren Verbündeter beim Zubetonieren.
Zuvor hatte Gewessler die Kommentare der ÖVP zum Hochwasser kritisiert. „Wie soll man bei so viel Unsinn nicht grantig werden?“, fragte sie. Zadić wiederum warnte vor Rechtsextremen: „Wir werden nicht zulassen, dass Rechte und Rechtsextreme unsere Freiheit, unsere Demokratie mit Füßen treten.“
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