Nach chaotischen Szenen vor zwei Jahren: Wie läuft diesmal die An- und Abreise mit dem Zug? Die „Krone“ machte gestern den Selbstversuch.
Die Bilder gingen vor zwei Jahren durch die sozialen Medien: Bei der Abreise nach der Airpower strandeten Massen von Besuchern am Zeltweger Bahnhof. Von mitunter chaotischen Zuständen war die Rede.
Die Verantwortlichen überarbeiteten das Verkehrskonzept, der Bahnsteig in Zeltweg wurde verlängert. Die „Krone“ hat am Freitag selbst getestet, wie das Benutzen der Shuttlezüge funktioniert.
Start mit dem Auto ist um 6.15 Uhr in Graz. Ohne Verzögerungen wird Kraubath erreicht, das Parkticket um 20 Euro wurde vorab gebucht. Der Parkplatz auf einer Wiese füllt sich langsam. Die Kennzeichen lassen erahnen: Die Gäste treffen hier aus allen Himmelsrichtungen ein.
Zu Fuß zum Bahnhof
Zu Fuß geht es in wenigen Minuten zum Bahnhof – der erste Shuttlezug um 7.10 Uhr wird gerade verpasst. „Jetzt heißt es eine Stunde warten“, witzelt eine ÖBB-Bedienstete. Niemand lacht. 15 Minuten später ist der nächste Zug da. Sitzplatz? Gar kein Problem – zur positiven Überraschung von Airpower-Stammgästen. In St. Lorenzen und Knittelfeld steigt quasi niemand zu. Nach 20 gemütlichen Minuten ist Zeltweg erreicht. Nun sind es noch einmal 20 Minuten Fußmarsch zur Kaserne. Beim Eingang keine Wartezeit, kurz nach 8 Uhr bin ich am Ziel.
Nach einem langen Tag geht es zurück. Der Laptop wird um 18.15 Uhr – da läuft die große Abreise bereits seit zwei Stunden – zugeklappt: ab zum Bahnhof! Dort wartet der Shuttlezug schon und bietet noch viele freie Plätze. Am Bahnsteig stehen nur vereinzelt Passagiere. Abfahrt um 18.49 Uhr – entspannt geht es nach Kraubath. Fazit: Den Stau um Zeltweg kann man sich schenken!
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