Die neue Saison in der heimischen Tischtennis-Spitze – sie kann kommen! Am Freitag lud Platzhirsch UTTC Salzburg zur Vorstellung des neuen Kaders, stellte dabei seine Ziele und den Fahrplan in die neue Spielzeit vor.
Ein „Hauen und Stechen“ erwarten die Union-Bosse für die neue Bundesliga-Saison der Herren. Konkurrenten wie Linz, Meister Wr. Neustadt (mit Ex-Salzburger Abbasi) und Stockerau rüsteten groß auf. „Wir wollen aber trotzdem ins Final Four einziehen“, sagt Obmann Walter Windischbauer. In der Vorsaison scheiterte das Team nach zwei 3:3-Remis im Semifinale gegen Neustadt nur aufgrund des Satzverhältnisses. Personell blieb der Koreaner Hwang erhalten, der eigentlich für die zweite Garde kam und als Aushilfe oben prompt ebenso überzeugte. Dazu gesellt sich der Iraner Mousavi. Außerdem sollen die Eigengewächse Waltl und Bichler (ergatterte nach Matura mit Auszeichnung einen Platz im Heeressport und ist in Stockerau stationiert) im oberen Play-off der Beletage hineinschnuppern.
„Erwarte die Mädels bald ganz oben“
In den Zweier- und Dreier-Teams der Herren (jeweils 2. Bundesliga) tummeln sich gemeinsam mit der Girl-Band (unteres Bundesliga-Playoff) gleich sieben Salzburger Talente. „Ich erwarte die Mädels in zwei, drei Jahren ganz oben. Für die Jungen tun wir uns ja auch diesen Aufwand an“, merkt Windischbauer an.
Für die Jungs gilt das Ziel, sich möglichst rasch in der 2. Liga zu etablieren, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Die Damen wiederum wollen um die Aufstiegsplätze nach ganz oben mitreden. Zwar kam Studentin Promberger abhanden, dafür kehrt Dür aus Kirchbichl zurück, wo kommende Woche auch die erste Sammelrunde stattfindet. „Wir kennen uns gut, haben schon viel Doppel gespielt“, freut sich Sophia Pichler über die Rückkehr ihrer Kollegin.
Auftakt mit Derby in umgekehrter Reihenfolge
Bereits am Freitagabend legt der dritte Anzug mit dem Derby daheim im Sportzentrum Mitte gegen Absteiger Kuchl los und gewann 6:3. Samstag empfängt die Zweite daheim Innsbruck 2 und am Sonntag muss der erste Anzug gegen Wels ran.
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