Die totgeglaubte Donau-Querung, die während der nötigen Brückensanierung den Verkehr in der Wachau entlasten soll, wird nun also doch wieder geprüft. Das Ergebnis: In Mautern kennt sich niemand mehr aus.
Kommt sie nun, oder kommt sie nicht? Gemeint ist freilich nicht die neue – sanierte – Brücke zwischen Mautern und Krems, sondern die behelfsmäßige Querung während der Bauarbeiten. Verkehrslandesrat Udo Landbauer hatte dieser ja im Sommer eigentlich eine Abfuhr erteilt. Zu teuer und – weil sie nach drei Jahren wieder abgebaut werden muss – zu unökologisch.
Blaues Eigenlob, pinke Kritik
Auf Drängen der Bürger will die Regierung in St. Pölten, in der auch die für den Tourismus zuständige Landeshauptfrau sitzt, wieder zurück an den Start. Und während die Freiheitlichen in der Person von Hubert Keyl nun den eigenen Parteifreund über den grünen Klee für „verantwortungsvolle und bürgernahe“ Art lobt, dabei auch den umstrittenen und vielerorts verlachten Wahlkampfslogan der Blauen „Euer Wille geschehe“ bemüht, wollen die Neos reichlich Widersprüche erkennen.
Neos kritisieren „Verunsicherung“
Vor allem die Frage, ob und wann die alte Brücke einsturzgefährdet sei, wie das in einem Postwurf verkündet wurde, stößt den Pinken sauer auf. Durch eine Anfrage an Schwarz-Blau möchten sie nun mit Falschinformationen aufräumen. Und sie wollen wissen, ob die zumindest von den Neos selbst favorisierte „Zwei-Brücken-Lösung“ jemals geprüft wurde.
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