Mit der Mauterner Donaubrücke wird kommendes Jahr eine der wichtigsten Flussquerungen in der Wachau für den Verkehr gesperrt. Wie lange die Sanierung dauern wird, steht ebenso in den Sternen wie der genaue Baustart. Fix ist nur: Es wird keine Ersatzbrücke geben. Die „Krone“ hat sich das Projekt, dessen Verfahren sich nun schon seit 18 (!) Jahren hinziehen, genau angesehen. Und ist dabei auch auf Vorschläge zu einer „Zwei-Brücken-Lösung“ gestoßen.
Eigentlich sollte an dem in die Jahre gekommenen Tragwerk schon fleißig gebaut werden, während der Verkehr über eine eigens errichtete Ersatzbrücke ungehindert von einem Ufer zum anderen fließen kann. Während sich der Baustart an der alten Querung weiter verzögert, erteilte Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) der neuen zuletzt eine Absage.
Immerhin würde die Behelfsquerung alleine schon 35 Millionen Euro kosten. „Und sie müsste nach drei Jahren wieder abgetragen werden“, sagt der Politiker. Alleine durch dieses Statement lässt sich zumindest die geplante Bauzeit erahnen. Nur: Warum dauert das alles eigentlich so lange?
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