Bleibende Schäden trägt eine Eisenstädterin nach einem nicht abgesprochenen Eingriff am Kopf im Wiener AKH davon. Deshalb hat sie das Spital geklagt. Die verantwortlichen Ärzte sind sich wiederum keiner Schuld bewusst. Die „Krone“ kennt die Details.
Seit ihrem 16. Lebensjahr leidet die 31-jährige Sandra Koller (Name geändert, Anm.) aus Eisenstadt an einer Schläfenlappen-Epilepsie. Diese häufigste Form der Epilepsie tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen meist im Alter zwischen zehn und 20 Jahren auf. Zu den klassischen klinischen Symptomen gehören fokale krampfartige Anfälle, die in einer Hirnhälfte beginnen, sich aber zu einem generalisierten Anfall ausweiten können, sowie Gedächtnisstörungen und Erinnerungstäuschungen, die somit auch soziale Kompetenzen beeinträchtigen. Die Schläfenlappen sind nämlich für die auditorische Wahrnehmung, das Sprachverständnis, das visuelle Gedächtnis, das faktische Gedächtnis und die Verarbeitung von Emotionen zuständig.
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