Eigentlich hätte der Vorarlberger Leon Pauger an diesem Sonntag in Zell am See seinen ersten Ironman 70.3 in Österreich bestreiten sollen. „Ich war auch schon dafür angemeldet“, verrät der 25-Jährige, der bereits in den USA und zuletzt in Polen auf der Mitteldistanz Erfahrung sammeln konnte. Doch nun wird – vorerst – doch nichts aus der Österreich-Premiere für Leon.
„Vor zwei Wochen habe ich mich dazu entschieden, auf einen Start zu verzichten“, erklärt der Bregenzer. Der Hintergrund: Eine Woche nach dem Bewerb im Salzburger Land steigt im tschechischen Karlsbad ein Weltcuprennen über die Olympische Distanz.
„Nach meinem letzten 70.3 in Danzig habe ich beinahe zehn Tage gebraucht, um mich wieder zu erholen“, schildert Pauger. „Da würde es keinen Sinn machen, wenn ich in Zell am See und in Tschechien an den Start gehe.“ Zumal der Weltcup auch im Hinblick auf seinen Status als Heeressportler wichtiger ist, als jenes in Salzburg.
An Karlsbad, wo unter anderem auch sein Salzburger Trainingspartner Lukas Pertl starten wird, hat der Sieger von zwei Europacup-Rennen jedenfalls beste Erinnerungen: „2022 konnte ich dort mit Rang elf mein bislang bestes Weltcup-Ergebnis einfahren.“ Und auch im Vorjahr schaffte er es dort mit Platz 23 in die Top-30. Das Thema Ironman 70.3 ist deswegen aber keinesfalls abgehakt. „Vielleicht ergibt es sich ja, dass ich später in diesem Jahr noch ein Rennen über diese Distanz bestreite.“
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