Der Bildhauer und Zeichner Udo Rabensteiner, geboren 1958 in Lustenau, ist eine stille Größe in Vorarlbergs Kunstszene – und ein großer Könner. Der Schriftsteller Robert Schneider hat ihn jüngst in seinem Lustenauer Atelier besucht.
Udo Rabensteiner mag das Rampenlicht nicht, ebenso wenig die Inszenierung als Künstler, die heutzutage oft das eigene Kunstschaffen überlagert. „Die PR ist oft wichtiger als das, was dann wirklich gezeigt wird“, philosophiert er. Kunst müsse ausschließlich für sich selbst sprechen, lediglich in der Kontemplation des Betrachters mit dem Kunstwerk. Dazu bedürfe es keiner Erklärung durch denjenigen, der das Bild, die Skulptur oder die Installation geschaffen habe. Der Akt des Schöpfens sei das Wunder, nicht das, was danach in Galerien und Ausstellungen verhandelt werde. Auf diese Formel bringt Rabensteiner den Impetus seines künstlerischen Wollens.
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