Ein Wohnwagen-Tross wollte in Oberwart seine Zelte aufschlagen. Nach Mahnung durch die Stadtgemeinde im Südburgenland zog die Fahrzeugkolonne nach Unterwart weiter. Doch auch dort ist man nicht glücklich.
„Die kommen wie ein Gewitter und wollen alles haben. Diese Selbstverständlichkeit ist frech“, äußert Stadtchef Georg Rosner zum jüngsten Besuch eines Wandervolks in Oberwart Kritik. Seit Jahrzehnten ist der Wagentross – zumeist Roma und Sinti aus Frankreich – zu Gast im Bezirksvorort.
Auch am Freitag haben es sich die etwas mehr als zwei Dutzend Wohnwagen und Autos auf dem Parkplatz hinter dem Messegelände wieder bequem gemacht. Dieses Mal sollte der Aufenthalt aber schneller vorbei sein als gedacht. Dazu Rosner: „Ich hab ihnen gesagt, dass wir aufgrund von vielen Events den Parkplatz brauchen und sie nicht stehen bleiben können.“
Der Aufforderung ist man auch nachgekommen, der Tross nach Unterwart auf das ehemalige Gelände der Firma Kika abgezogen. Aber auch dort ist man nicht glücklich, wie Ortschef Hannes Nemeth sagt: „Laut dem Grundeigentümer gibt es dafür keine Genehmigung.“ Das Wandervolk selbst will aber erst in etwa zwei Wochen weiterreisen. Bis dahin bietet man Handwerksdienste an. Von diesen Hausgeschäften wird immer wieder abgeraten – die Kosten sind extrem hoch.
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