Ein Wohnwagen-Tross schlug vor dem früheren Kika-Möbelhaus seine Zelte auf. Das Wandervolk dürfte sich jedoch kooperativ gezeigt haben.
In den vergangenen Wochen gab es in mehreren Gemeinden Österreichs Aufregung um ein Wandervolk und fahrende Handwerker, die sich durch Österreich bewegten. Zumeist handelt sich um Roma und Sinti. Anrainer berichteten mitunter von Beschädigungen und Drohungen.
Kein Ärger
Am Mittwoch ließ sich nun ein Wohnwagen-Tross auf dem Parkplatz des einstigen Möbelhauses Kika in Eisenstadt nieder. Allerdings dürfte es dieses Mal wahrscheinlich keinen Ärger geben. Laut Landespolizeidirektion gab es nach der Ankunft ein Gespräch zwischen den Behörden und Vertretern des Wandervolkes.
„Alle haben sich sehr kooperativ gezeigt“, heißt es. Der Eigentümer der Liegenschaft hätte ihnen gestattet, dass sie bis Freitag mit ihren Fahrzeugen auf dem Parkplatz stehen dürfen. Danach will das Wandervolk weiterreisen, so der Plan.
Immer wieder Campierer
Im Burgenland versuchte zuletzt ein Tross beim „Airfields Sounds“-Festival zu campieren, wurde aber abgewiesen. Auch in Neusiedl am See schlug in der Vorwoche eine Clique kurzzeitig ihre Zelte auf.
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