Mehrmals müssen Kärntner Bergretter ausrücken und Polizeihubschrauber pro Sommer abheben, weil sich Urlauber während des Wanderns verirrt, verletzt oder zu sehr verausgabt haben, um es von alleine wieder zurück zu schaffen – wie auch diese Woche in Spittal an der Drau und in Osttirol.
Ein 25-jähriger Deutscher und seine 23-jährige Begleiterin machten sich am Samstag zu einer Wanderung in der Gemeinde Mallnitz auf. Die beiden wollten von der Stockerhütte zur Mindener Hütte gehen. Beim Abstieg im Bereich der sogenannten „Koastwände“, die sich auf 1500 Meter Seehöhe befinden, gerieten die – laut Polizei bereits erschöpften –Urlauber in unwegsames Gelände und konnten nicht mehr weiter, weshalb sie gegen 17.30 Uhr einen Notruf absetzten.
Mittels Seil wurden die zwei Deutschen geborgen und mit dem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen. Die Bergrettung Mallnitz stand mit zehn Einsatzkräften in Bereitschaft.
Nach Umknöcheln mit Notarzthubschrauber ins Krankenhaus
In Prägraten in Osttirol war eine 61-jährige Niederländerin am Mittwoch in Richtung Eisseehütte unterwegs, als sie am Nachmittag mit dem rechten Fuß umknickte und sich dabei unbestimmten Grades verletzte. Die Frau konnte die Hütte aber noch selbständig erreichen.
Über Nacht hätten sich die Schmerzen der Urlauberin so sehr verstärkt, dass der Hüttenwirt am nächsten Morgen einen Notruf absetzte. Die 61-Jährige wurde von der Bergrettung Prägraten geborgen und mittels Notarzthubschrauber C7 ins BKH Lienz geflogen. „Die Wanderin konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung bereits wieder verlassen“, heißt es seitens der Polizei.
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