Die Großeltern der Sechsjährigen hatten dem Mädchen Limonade bestellt, doch unmittelbar nach dem ersten Schluck erbrach das Kind mehrmals. Die Mitarbeiterinnen der Bäckerei zeigten den Erwachsenen sofort zwei Limo-Flaschen, eine davon roch stark nach Chemikalien.
Die Flasche war offenbar zur Aufbewahrung von Putzmittel verwendet worden. Da jedoch eine entsprechende Kennzeichnung an dem Behältnis fehlte, kam es zu der folgenschweren Verwechslung.
Der Großvater der Kleinen brachte das Mädchen ins Klinikum Klagenfurt. Die kleine Patientin wurde unter Vollnarkose gesetzt, danach führten die Ärzte eine Gastroskopie durch. Die Sechsjährige hatte Glück im Unglück, so wurde eine lediglich leichte Reizung der Speiseröhre diagnostiziert. Der Vorfall bleibt für die Bäckerei nicht ohne Folgen, es wurde Anzeige erstattet.
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