Von 9. bis 11. August ist es endlich wieder soweit, wird der Wolfurter Beachvolleyball-Platz zur „Arena an der Ach“ und sorgt die legendäre Wolfurttrophy wieder für sensationelle Stimmung in der Hofsteiggemeinde. Dafür, dass die Stimmung noch besser wird, möchte Lokalmatador Jakob Reiter sorgen, der heuer mit einem absoluten Top-Partner ins Ländle kommt.
Vor fünf Jahren brachten Jakob Reiter und Simon Baldauf den Center Court an der Ach zum Überkochen, als die beiden Ländle-Lokalmatadore mit einem 16:21, 21:18, 16:14-Finalsieg über Michi Murauer und Simon Frühbauer als erste und bislang einzige Vorarlberger den Titel bei der legendären Wolfurttrophy holen konnten.
Während sich der 34-jährige Baldauf mittlerweile in erster Linie aufs Coaching konzentriert, wagt sich Reiter – wie schon in den vergangenen Jahren – auch heuer wieder in den „Sandkasten“ an der Bregenzer Ach und will erstmals seit 2019 auch wieder am Finaltag noch mit dabei sein. Die Chancen dafür stehen seit letzter Woche so gut, wie schon lange nicht mehr. Der Grund: sein neuer Partner.
„Ich dachte zuerst an einen Witz, als mich Philipp Waller angerufen und gefragt hat, ob ich mit ihm bei den Staatsmeisterschaften, die im Rahmen der Wolfurttrophy ausgetragen werden, spielen würde“, erzählt Reiter. „Eigentlich ist ja Martin Ermacora ja sein Standardpartner. Der kann aber aufgrund von Knieproblemen nicht antreten. Da er keine bestehenden Teams auseinanderreißen wollte und ich heuer keinen fixen Partner habe, hat er mich gefragt.“
Ohne Druck, mit ganz viel Spaß
Lange überlegen musste der Lokalmatador nach dem Anruf nicht. „Wenn dich ein Spieler wie Philipp, der aktuell zu den besten österreichischen Beachvolleyballspielern zählt, fragt, ob du mit ihm spielen willst, überlegst du nicht.“ Also sagt Jakob sofort zu. „In der Nacht danach habe ich dann allerdings nicht so gut geschlafen, weil mit einem so guten Partner ja auch der Druck steigt“, verrät der Wahl-Niederösterreicher, schmunzelnd. „Das war aber schnell vorbei, da mir bewusst wurde, dass ich keinem mehr etwas beweisen muss und es für mich in erster Linie nur mehr um den Spaß geht.“
Das gilt im übrigen auch für den 28-jährigen Waller, den Jakob schon aus seiner Zeit in Klagenfurt kennt. Denn auch der gebürtige Steirer, der nur knapp an der Quali für die Olympischen Spiele in Paris gescheitert war, durfte in Wolfurt bereits über den Titel jubeln. 2020 setzte er sich an der Seite von Paris-Starter Julian Hörl im Finale gegen Moritz Pristauz und Laurenz Leitner durch.
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