Statt zur Einvernahme zu kommen, versuchte ein 41-jähriger Slowene nach Slowenien auszureisen. Die Polizei hatte ihn nach einer Fahndung wegen eines Paketdiebstahls ausgeforscht.
Der Diebstahl eines Pakets, das vor einer Wohnungstür in St. Paul abgelegt worden war, hatte den Stein ins Rollen gebracht. „Die Erhebungen zu diesem Fall ergaben, dass es sich beim Täter möglicherweise um einen Paketzusteller eines größeren Zustelldienstes handeln könnte“, heißt es von der Polizei. „Durch Erhebungen bei diesem Zustelldienst konnte ein Subunternehmer, ein 41-jähriger Slowene, ermittelt werden.“
Dieser hatte am Freitag daher einen Termin für eine Einvernahme, wurde aber am Grenzübergang Lavamünd von der Polizei geschnappt. „Aufgrund von umfangreichen Ermittlungen konnten bis jetzt insgesamt 15 Paketdiebstähle mit dem Verdächtigen in Verbindung gebracht werden“, berichtet die Polizei.
Doch damit nicht genug – der Slowene dürfte einen Einbruch in seinen Lieferwagen in Slowenien vorgetäuscht haben. Dabei wurden 18 Pakete gestohlen. „Der 41-Jährige zeigte sich bei seiner Einvernahme zu keinem der Fälle geständig und gab an, die Pakete immer ins Auslieferungslager zurückgebracht zu haben“, erklärt die Polizei. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt, die Ermittlungen laufen weiter.
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