Die Straßenräume in der Stadt sollen transformiert werden. Mehr Grün und weniger Verkehr, lautet die Devise der Stadt. Wien bekommt deshalb noch mehr Supergrätzel, wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) ankündigte. Die Straßen sollen zu urbanen Wohnzimmern werden. Doch wo könnte das neue Verkehrskonzept überall entstehen? Und wie funktioniert das Pilotprojekt in Favoriten?
Es war ein kaum beachteter Nebensatz von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), in einer Fragestunde im Gemeinderat, der es aber in sich hat. „Mehr Raum für Gehsteige, sichere Radwege, Bäume sowie Aufenthaltsräume“ seien geplant, so Ludwig in seiner Rede. Das bereits existierende Supergrätzel im dicht verbauten Gebiet in Favoriten ist für Ludwig ein „Erfolgsmodell“.
Doch was ist ein Supergrätzel eigentlich? Kern der Transformation zu einem Supergrätzel ist die vollständige Unterbindung des Durchzugsverkehrs. So wird etwa mit sogenannten Diagonalfiltern der Autoverkehr an den Kreuzungen im Supergrätzel wieder auf die Hauptstraßen abgeleitet. Zufahren bleibt aber weiterhin möglich, wird betont.
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