Di, 18. Dezember 2018

Wirbel in Klagenfurt

26.12.2012 20:53

Sprengstoff-Fund entpuppt sich als falscher Alarm

Ein möglicher Sprengstoff-Fund hat am Mittwoch in Klagenfurt für Wirbel gesorgt. Letztlich entpuppte sich der Einsatz aber als falscher Alarm. Bei dem leeren Objekt handelte es sich um einen rund 50 mal 50 Zentimeter großen Hartschalenkoffer mit der Aufschrift "Danger - Gefahr".

Die telefonische Anzeige sei kurz vor 13 Uhr von Passanten gekommen, hieß es seitens der Exekutive. Ihnen war eine verdächtige Box auf der Straße aufgefallen. Zur Sicherheit wurde das Areal in der Koschatstraße im Umkreis von 50 Metern von der Polizei abgesperrt.

Nach Rücksprache mit den Sprengstoffexperten des Innenministeriums, die in Innsbruck stationiert sind, entschieden diese, dass man sich des Koffers mit der bedrohlichen Aufschrift selbst annehmen wolle. Ein Spezialroboter untersuchte daraufhin den Behälter mit einem mobilen Röntgengerät und fand heraus, dass er leer war.

"Wem die Kiste gehört und wer sie dort abgelegt hat, wird Gegenstand der Nachuntersuchungen sein", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio. Vorstellbar sei etwa, dass der Plastikbehälter vergessen wurde - umgekehrt natürlich auch, dass er mit Absicht oder gar zur Provokation platziert wurde.

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