Schutz vor „Beryl“
Lokalbetreiber in Mexiko bereit für den Hurrikan
Mit Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometern pro Stunde hat sich am Freitag der gefährliche Hurrikan „Beryl“ auf Mexikos Küste zubewegt. Iván Alonso Martínez schilderte gegenüber „Krone“, wie er sein Restaurant im beliebten Badeort Tulum vor dem Wirbelsturm sichert.
Mehr als 340.000 Urlauber besuchen zurzeit die bei Badegästen besonders beliebte mexikanischen Halbinsel Yucatán. Dort gilt derzeit die höchste Warnstufe vor dem stärksten je in einem Juli gemessenen Atlantik-Hurrikan. Mindestens rund 100 Flüge in diese Gegend wurden daher bereits gestrichen.
Laut US-Hurrikan-Zentrum NHC und dem mexikanischen Wetterdienst hatte der Monster-Wirbelsturm zwischenzeitlich die höchste Kategorie (Stufe 5) erreicht, sich mittlerweile aber auf Stufe 2 abgeschwächt. Am Freitagabend sind an der Riviera Maya, dem Küstenstreifen an der Karibikküste Mexikos, starke Winde, heftige Regenfälle und gefährliche Sturmfluten zu erwarten.
Viele Orte geschlossen, doch Touristen bleiben
Zur Sicherheit bleiben der internationale Flughafen in Tulum sowie Schulen und archäologische Stätten geschlossen. Soldaten fordern die Touristen aufgrund der akuten Gefahr auf, die Strände zu verlassen. Die Gouverneurin des Bundesstaates Quintana Roo rief die Bevölkerung und die Touristen auf, sich in Sicherheit zu bringen.
Doch viele Urlauber wollen trotz „Beryl“ in der mexikanischen Küstenregion bleiben, sagte die Gouverneurin. Notunterkünfte stünden bereit. Die größeren Hotels richteten eigene Sicherheitszonen für ihre Besucher ein.
Absicherung eines Restaurants
Auch „Krone“-Leser Iván Alonso Martínez bereitet sich auf die Ankunft von „Beryl“ vor und schickt uns Bilder, die zeigen, wie er sein Lokal vor dem extrem gefährlichen Hurrikan absichert.
Mit großen Schrauben hat er die Wasser- und Gasspeicher auf den Dächern seines Restaurants befestigt. Die geschlossenen Rolltore seines Lokals hat Iván zusätzlich mit starken Ästen gesichert. Ein Eisengitter soll Leitungen und Rohre schützen, daneben eine Tafel mit den Worten: Nunca te rindas – „Gib niemals auf!“
Bleibt nur zu hoffen, dass das Lokal in Tulum den Monster-Wirbelsturm unbeschadet übersteht und Iván wieder viele Gäste empfangen kann, sobald die Gefahr durch „Beryl“ gebannt ist.















Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.