Den Vollmond am Samstag nahm die Styriarte zum Anlass, zu einem Konzert mit Nachtstücken in den Eggenberger Schlosspark zu laden. An vier verschiedenen Stationen gab es höchst Unterschiedliches zu hören.
Auf vier Stationen ist in Eggenberg das Styriarte-Vollmondkonzert aufgeteilt. Eine, auf gut Deutsch, gehörige Hatscherei, die sich aber lohnt. Mit dem Gitarristen José María Obeso, dem Pacific Quartet Vienna sowie der Vienna Clarinet Connection warten nämlich sehr verschiedene Beiträge auf die in Gruppen geteilten Besucher.
Erstgenannter spielt im Lapidarium bis zum Entschwinden zart Nachtstücke aus Spanien, während das Streichquartett im Südpavillon mit diffizilem Wiener Schwung durch Mozarts „Kleine Nachtmusik“ fegt. Etwas zackigen Jazz von Glenn Miller bis Dizzie Gillespie gibt es im Obstgarten bei den vier Klarinettisten zu hören.
Finale im Planetensaal
Zum Finale laden Mezzo Marie-Claude Chappuis und Pianist Floria Birsak ins Schloss. Während das Hammerklavier in Birsaks Händen wie Mondstein funkelt, singt Chappuis Nachtstücke von Mozart, Schubert und Schumann mit einer farbsatten, eigenwilligen Theatralik. Das belebt die Lieder, wird der stillen Entrückung etwa von Schumanns „Mondnacht” aber nicht gerecht.“
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