Speziell Fußballfans

Europa-Vergleich: Wie gut fahren die Österreicher?

Motor
23.06.2024 06:00

Bei der Fußball-Europameisterschaft hoffen die Österreicher auf ein Weiterkommen. Unter Europas Autofahrern sehen sie sich jetzt schon in der Spitzengruppe. Während die Kicker direkt gegeneinander fighten, wurde bei einer aktuellen Studie die Selbsteinschätzung der Fahrer und Fahrerinnen abgefragt.

(Bild: kmm)

94 Prozent der österreichischen Fußballfans bezeichnen sich in einer europaweiten Studie – anlässlich der Fußball-EM von Parktechnologie-Anbieter EasyPark in Auftrag gegeben – als gute Lenker bzw. Lenkerinnen, 44 Prozent davon als sehr gute. Damit liegen sie klar vor Frankreich, einem der EURO-Favoriten, mit 91 Prozent. Nur spanische und italienische Lenker sind selbstbewusster als österreichische. 43 Prozent der Spanier bezeichnen sich sogar als „extrem gute Fahrer“ bezeichnen. Dieser Wert liegt in Österreich bei 30 Prozent.

Angesichts dieser überaus selbstbewussten Eigensicht überrascht es kaum, dass nur knapp sechs Prozent der Befragten angeben, sie seien durchschnittliche Fahrer. Gerade einmal 0,2 Prozent der österreichischen Fußballfreunde schätzen ihre Fähigkeiten als mangelhaft ein.

Im Speziellen beim Einparken haben Österreicher offenbar kaum Probleme: „Neun von zehn Befragten sehen sich als gute Einparker, nur die Spanier und Portugiesen schätzen ihre Fähigkeiten noch höher ein“, sagt Markus Heingärtner, Country Director von EasyPark Österreich.

Österreicher fahren besonders gern zu schnell
Das vordergründig so rosige Bild beginnt sich jedoch zu verändern, sobald man die Detailergebnisse genauer in den Blick nimmt. Denn trotz der europaweit hohen Meinung, die fußballbegeisterte Autofahrer über ihre Fähigkeiten haben, gibt nur die Hälfte (54 Prozent) an, sich im Straßenverkehr auch zuvorkommend zu verhalten.

Ein Drittel setzt nicht regelmäßig den Blinker und beachtet auch Verkehrsschilder nicht. Ein Viertel der Befragten wurde bereits ein- oder mehrmals wegen Geschwindigkeitsübertretung bestraft, 20 Prozent haben einen oder mehr Strafzettel wegen Falschparkens kassiert. Österreichische Befragte sind besonders oft zu schnell unterwegs: Jeder Zweite wurde bereits mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt. Das ist im Europavergleich der höchste Wert, weit vor Spanien (zwölf Prozent) oder Italien (zehn Prozent). Für Falschparken wurden 28 Prozent der österreichischen Lenker sanktioniert. Auch diese Angabe liegt deutlich über dem europäischen Schnitt von 20 Prozent − und das obwohl 88 Prozent der rot-weiß-roten Fußballfreunde ihre Einparkkünste als mindestens gut einstufen.

Die Studie wurde von Censuswide im Auftrag von EasyPark durchgeführt. Es wurden im Mai 2024 11.000 Erwachsene ab 18 Jahren mit Führerschein, die angeben, Fußballfans zu sein, befragt. Die Untersuchung wurde in Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Frankreich und Österreich durchgeführt. In Österreich wurden 1000 Personen befragt. Die EasyPark-App soll das Parken erleichtern und ist in Österreich in rund 120 Gemeinden verfügbar, dazu in allen Nachbarländern und in insgesamt 20 europäischen Ländern.

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