Mit Booten und Heli konnten Bewohner in Süddeutschland in Sicherheit gebracht werden. Folgen werden auch bei uns zu spüren sein. Meteorologe Nikolas Zimmermann weiß, was auf Österreich in den kommenden Tagen zukommen wird.
Die gute Nachricht zuerst: „Deutschland hat den Höhepunkt der Regenfälle schon hinter sich. Heute wird es lokal Regen geben, aber nicht flächendeckend und nicht in dem Ausmaß, wie in den Tagen zuvor“, erklärt Meteorologe Nikolas Zimmermann vom privaten Wetterdienst UBIMET. Im Landkreis Lindau sind 150 mm in 48 Stunden gefallen.
Deutschland hat den Höhepunkt der Regenfälle schon hinter sich. Heute wird es lokal Regen geben, aber nicht flächendeckend.
Meteorologe Nikolas Zimmermann vom privaten Wetterdienst UBIMET
Besonders im Fokus steht dabei die Bodensee-Region. Wegen akuter Überflutungsgefahr wurden mehr als 1300 Menschen in Sicherheit gebracht – teilweise mit Booten und Helikoptern.
Starke Überflutungen befürchtet
Mehrere Landkreise riefen den Katastrophenfall aus. Außerdem gibt es Sorgen, dass die anschwellenden Wasserstände Hochwasser auslösen können. Hier wird teils mit Überflutungen gerechnet, wie sie statistisch nur alle 50 bis 100 Jahre vorkommen. Vor allem die Donau ist davon betroffen. Droht auch in Österreich Gefahr?
„An der Donau in Österreich wird zu Wochenbeginn ein kleines bis mittleres Hochwasser erwartet. Da der Pegel des Inns aber nur leicht angestiegen ist, wird ein schweres Hochwasser hierzulande ausbleiben“, gibt er aber Entwarnung.
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