Axtangriff in Bayern

Mann attackierte Fahrgäste und soll in Psychiatrie

Ausland
11.02.2026 11:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im vergangenen Juli soll ein Syrer vier Fahrgäste in einem deutschen ICE-Zug mit einer Axt angegriffen haben. Ein Passagier erlitt einen Bruch des Stirnbeins und wurde bewusstlos, eine Passagierin zog sich einen offenen Bruch des Schädels zu. Die Staatsanwaltschaft beantragte nun die dauerhafte Unterbringung des mutmaßlichen Angreifers in die Psychiatrie.

Der mittlerweile 21-Jährige sei weiter gefährlich, hieß es. Es sei aber davon auszugehen, dass er bei der Tat am 3. Juli 2025 wegen seiner psychischen Erkrankung schuldunfähig gewesen sei. Der Syrer ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus und hat sich laut der Staatsanwaltschaft „nur fragmentarisch“ auf die Sache eingelassen. Er habe bestritten, dass er jemanden habe töten wollen.

Wie berichtet, wird dem Mann vorgeworfen, während der Fahrt zwischen Obertraubling und Passau in Bayern unvermittelt vier Fahrgäste angegriffen zu haben (siehe Video oben). Drei davon kommen wie er selbst aus Syrien. Zunächst soll der damals 20-Jährige mit einer Axt und einem Hammer bewaffnet durch den Zug gegangen sein und zwei Personen mit feindlichem Blick fixiert haben. Einer der beiden, ein 39-jähriger Mann, wählte daraufhin den Notruf. Plötzlich soll der Angreifer ihm mit der Axt auf den Kopf geschlagen haben. Dabei erlitt der 39-Jährige einen Bruch des Stirnbeins und wurde bewusstlos.

Der Syrer bestreitet, dass er jemanden habe töten wollen.
Der Syrer bestreitet, dass er jemanden habe töten wollen.(Bild: Andi Schiel)

Anschließend soll der psychisch Kranke versucht haben, mit der Axt auf einen 25-Jährigen aus Syrien loszugehen. Dessen Mutter (51) stellte sich ihm in den Weg und erlitt einen offenen Bruch ihres Schädels. Schließlich wollte noch der 15-jährige zweite Sohn eingreifen und wurde durch Schläge, Tritte und Bisse des Angreifers verletzt. Der 25-Jährige und weitere Fahrgäste konnten den 20-Jährigen letztlich überwältigen. Ungefähr 500 Menschen waren zu dem Zeitpunkt vor Ort.

Die Attacken ereigneten sich in einem ICE-Zug auf dem Weg von Hamburg nach Wien. Der Mann hätte strafrechtlich wegen des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung belangt werden sollen.

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