Lagerfeuer im Fernsehen, Abluft eines Wäschetrockners und getrübte Sicht – das führte Donnerstagabend in Wels zu einem Brandalarm. Ein besorgter Anrainer interpretierte die TV-Szene und den vermeintlichen Rauch als Wohnungsbrand und alarmierte die Feuerwehr.
Eine Lagerfeuerszene in einem Fernsehfilm hat am Donnerstag gegen 22.30 Uhr in Wels zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Ein Anrainer hatte wegen des vermeintlichen Brandes in einem Einfamilienhaus Alarm geschlagen. Er wollte durch ein Fenster Flammen sowie Rauch im Wohnzimmer beobachtet haben.
Abluft eines Wäschetrockners
Als die Feuerwehr bei dem Haus war, erlebte sie eine Überraschung: Es brannte nirgends, vielmehr dürfte der Nachbar eine Filmszene mit Lagerfeuer irrtümlich als Wohnzimmerbrand gedeutet haben. Die vermeintliche Rauchentwicklung stellte sich als Abluft eines Wäschetrockners heraus.
Zudem werde laut Feuerwehr Wels die Fassade des Hauses gerade saniert, weshalb die Fenster mit Folie abgeklebt seien. Dies könnte die Sicht in die Räume getrübt haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.