Auf Intensivstation

Zweijähriges Mädchen nach Rollo-Unfall nun stabil

Oberösterreich
16.06.2024 19:00

Vorsichtiges Aufatmen nach einem dramatischen Unglück mit einem automatischen Stalltor in Waldkirchen am Wesen. Ein zweijähriges Kind war so schwer eingeklemmt worden, dass es zu atmen aufhörte und reanimiert werden musste. Ärzte im Linzer Uniklinikum konnten den Kreislauf der Kleinen stabilisieren. Die Unglücksursache war am Sonntagabend noch unklar.

Während die Mutter und der Großvater am Samstagabend Stallarbeiten durchführten, geschah nur wenige Meter entfernt das Unglück: Ein zweijähriges Mädchen war, wie berichtet, im gleichen Gebäude von einem schweren, automatisch gesteuerten Wandrollo – einer Art aufrollbarem Vorhang – eingeklemmt worden.

Als das Kleinkind gegen 18.55 Uhr schließlich gefunden wurde, atmete es nicht mehr. „Das Mädchen war bei unserem Eintreffen zum Glück schon befreit“, berichtete Einsatzleiter Bernhard Reitinger von der Feuerwehr Aichberg-Waldkirchen. „Das Rollo habe ich selbst nicht gesehen, es hat sich aber um eine Art Stalltor gehandelt.“

Auf Intensivstation
Nur wenig später traf das Team des Notarzthubschraubers Christophorus 10 ein und begann mit Reanimationsversuchen. Diese waren glücklicherweise erfolgreich, das Kleinkind begann wieder zu atmen. Das verunglückte Mädchen wurde daraufhin umgehend ins Linzer Uniklinikum (Med Campus IV) nach Linz geflogen. Von dort hieß es am Sonntagvormittag: Die Kleine werde intensivmedizinisch behandelt, ihr Zustand sei inzwischen aber stabil.

Der tragische Unfall war am Samstagabend in einer beschaulichen Gemeinde am Ostrand des Innviertels passiert. (Bild: Lauber/laumat.at Matthias)
Der tragische Unfall war am Samstagabend in einer beschaulichen Gemeinde am Ostrand des Innviertels passiert.

Ermittlungen
Vier Feuerwehren, Rettung, Polizei und ein Notarzthubschrauber standen bei dem tragischen Vorfall im Einsatz. Die Familie des zweijährigen Mädchens wurde vom Kriseninterventionsteam betreut. Wie und warum es zu dem dramatischen Unfall kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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