Di, 23. Oktober 2018

Bereits der 15. Fall

26.10.2012 10:41

Schon wieder Feuer in Wels gelegt: Fünf Verletzte

Bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Wels in Oberösterreich haben in der Nacht auf Freitag fünf Personen Rauchgasvergiftungen erlitten. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer, das in zwei Kellerabteilen ausbrach, gelegt wurde, wie die Pressestelle mitteilte. In Wels hatte es zuletzt immer wieder Brandstiftungen, vor allem in Wohnhauskellern, gegeben.

Kurz vor 23 Uhr begann es in zwei Kellerabteilen zu brennen. Bewohner entdeckten die Flammen und schlugen Alarm. Als die Feuerwehr eintraf, war das Stiegenhaus bereits stark verraucht. Das Gebäude musste daher vorübergehend evakuiert werden. Die Mieter fanden während der Löscharbeiten im Aufenthaltsraum der Feuerwehr Wels Unterschlupf.

Fünf Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Drei von ihnen mussten ins Spital eingeliefert werden, die übrigen zwei wurden an Ort und Stelle von der Rettung versorgt. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Experten sollen nun die Brandstelle genau untersuchen.

Keine Beweise für Einzeltäter-Theorie
In Wels gibt es seit Monaten eine Serie an Brandstiftungen. Zuletzt wurde ein Auto angezündet, zuvor war ebenfalls in einem Wohnhaus Feuer gelegt worden (siehe Storys in der Infobox). Laut Polizei gibt es außer der Häufung der Brandvorfälle aber keine eindeutigen Spuren, die beweisen könnten, dass es sich immer um ein und denselben Feuerteufel handelt. Auch mehrere Einzeltäter seien möglich. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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