


Man ist weitab vom Trubel, genießt einen beeindruckenden Weitblick Richtung Tschechien – und ist doch nicht ganz „allein“: Inmitten einer der schönsten Kellergassen Niederösterreichs kann man neuerdings sein Nachtquartier aufschlagen. Am „Galgenberg“ in Wildendürnbach hat Beate Schütz den Dachboden eines Presshauses zum Apartment ausgebaut.
Geht man an dem Kellergebäude vorbei, bemerkt man gar nicht, dass hier ein Quartier untergebracht ist. Und so soll es auch sein: „Diese Initiative des Landes hat den Sinn, dass Kellergassen keine stillen Zeitzeugen sein sollen, sondern mit Leben erfüllt werden. Und das passiert hier sehr dezent, ohne dass man Umbauten erkennen kann“, sagt Beate Schütz.
Die Unterkunft bietet – schön dekoriert – mit Strom, Wasser und Kühlschrank sowie Frühstücksservice, alles was man braucht. Weil’s um die Ruhe geht, gehört das Internet hier freilich nicht dazu.



Kellergassen mit mehr Leben erfüllen
Das geförderte Projekt hat den Sinn, schon belebte – wie in Wildendürnbach – oder auch weniger bekannte Kellergassen zu Stätten der Erholung zu machen. Denn schließlich sind Aktionen wie „Tage der offenen Kellertür“ oder Kellerfeste auch von der Besucherfrequenz abhängig – egal ob diese nur vom Radweg abbiegen oder in den Kellern nächtigen.
Ganz allein ist der Apartmentgast jedenfalls kaum: Denn im Weinviertel gilt die Regel „Ist eine Kellertüre offen, trete ein!“ – und gemäß diesem Motto findet man in Wildendürnbach, wenn man einmal um den Kellerberg geht, sicher den einen oder anderen Winzer, der gerne den einen oder anderen Schluck seines frischen Weines zum Kosten ...
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