E-Bike-Leichtgewicht

TQ-Antrieb: Wie Fahrradfahren, nur viel besser!

Bergkrone
07.04.2024 18:03

Bei E-Bikes gibt es zwei Trends: Die einen wollen immer mehr Leistung und Reichweite, während die anderen leichte E-Bikes bevorzugen, die sich wie normale Fahrräder fahren, mit fast unsichtbarer Unterstützung.

Der TQ HPR50 E-Bike Antrieb verspricht nicht weniger, als den Beginn eines neuen Fahrgefühls. Für einen Test des neuen Mittelmotors hat uns die Vorarlberger Performance-Bike-Schmiede Simplon ein Rapcon PMAX TQ zur Verfügung gestellt.

„Ist das ein E-Bike oder ein normales Mountainbike“, fragt mich ein Kollege, denn auf den ersten Blick ist das E-MTB nicht von einem vollgefederten Mountainbike ohne Antrieb zu unterscheiden.

Erst auf den zweiten Blick erkennt man den TQ-Mittelmotor.

Also, Lenker gerade stellen, Pedale montieren und schon kann es in Richtung Trails gehen.

Gleich vorweg: Der TQ-Antrieb ist superleise, besser gesagt, gar nicht zu hören und macht das Simplon Rapcon trotz 170 Millimeter Federweg vorne und hinten zum Leichtgewicht. 17,9 Kilogramm bringt das E-Bike auf die Waage. Zum Vergleich: Das Rapcon PMAX mit Pinion-Antrieb wiegt 22,9 Kilogramm.

Abseits der Straße wurde das Simplon Rapcon PMAX TQ auf Trails durch den Wald bewegt.
Abseits der Straße wurde das Simplon Rapcon PMAX TQ auf Trails durch den Wald bewegt.(Bild: Hannes Wallner)

TQ steht für Technologie in Qualität. 1994 im bayrischen Alpenvorland gegründet, ist TQ schnell von einem Zweimannbetrieb zu einem Unternehmen von Weltrang gewachsen und beschäftigt mehr als 2000 Mitarbeiter. Erfahrung in der Luft & Raumfahrt, Robotik sowie Elektrodesign haben geholfen das TQ-HPR50 System zu entwickeln.

Das Fahrrad-Cockpit, also der Lenker, meines Testbikes ist super aufgeräumt. Zwei Bremsgriffe links und rechts, Schalter für die versenkbare Sattelstütze, nur zwei kleine Tasten für die Auswahl der Unterstützungsstufe und die Gangschaltung. Fertig.

Keine weiteren Tasten, kein großer Bordcomputer oder Display. Lediglich im Oberrohr ist dezent ein kleiner schwarz-weiß-Bildschirm mit einem Knopf verbaut. Der kleine TQ-Antrieb wiegt lediglich 1850 Gramm. Im Unterrohr ist ein 360 Wh starker Akku verbaut. Das gesamte E-Bike-System wiegt somit nur 3900 Gramm.

Das Display ist formschön im Oberrohr integriert und liefert die wichtigsten Infos.
Das Display ist formschön im Oberrohr integriert und liefert die wichtigsten Infos.(Bild: Hannes Wallner)
Zwei Tasten, mehr braucht es für die Auswahl der drei Unterstützungsstufen nicht.
Zwei Tasten, mehr braucht es für die Auswahl der drei Unterstützungsstufen nicht.(Bild: Hannes Wallner)

Das verspricht Fahrspaß pur. Nie hatte ich das Gefühl von „Mopedfahren“, wie etwa beim leistungsstarken Pinion-Motor. Einfach Fahrradfahren halt, nur eben ein bisschen besser. Der kleine Akku reicht für 30 Kilometer bei voller Unterstützung, doch diese braucht man ja nicht permanent. Wer noch mehr Reichweite will, der kann einen 900 Gramm leichten Range-Extender in der Größe einer 500 ml Wasserflasche verwendet, der 160 Wh Extraenergie liefert.

Der TQ-Antrieb ist für alle, die sportlich in den Bergen und auf Trails unterwegs sind, gerne aus eigener Kraft nach oben pedalieren und auf Wunsch dann mit Unterstützung noch eine Trailrunde anhängen wollen.

Das Testrad: ein Simplon Rapcon PMAX TQ. Das Performance-E-Bike gibt es ab 8699 Euro.
Das Testrad: ein Simplon Rapcon PMAX TQ. Das Performance-E-Bike gibt es ab 8699 Euro.(Bild: Hannes Wallner)

Verbaut wird der TQ-Motor in leichten E-Mountain- sowie E-Gravelbikes, von Herstellern wie Simplon, BMC, Mondraker, Rotwild oder Trek. 

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