Der Mineralwasserabfüller Güssinger aus Sulz war Ende 2019 in die Insolvenz geschlittert. Ein Sanierungsverfahren scheiterte im März 2020. Das Inventar wurde letztendlich versteigert. Nach der Übernahme von privaten internationalen Investoren wartet man jetzt auf den Neustart für das einstige Vorzeigeunternehmen. Das könnte allerdings noch eine Zeit dauern.
Die Eigentümerfrage des ehemaligen Mineralwasserabfüllers Güssinger ist seit mehr als einem halben Jahr geklärt, aktuell aber noch ein gut gehütetes Geheimnis. Auch ein Blick ins Grundbuch kann die Frage des neuen Besitzers nach wie vor nicht klären, obwohl sich der Eigentümerwechsel im August dieses Jahres zum ersten Mal jährt. Fix ist aber, dass die Bestandsaufnahme abgeschlossen ist und die Sanierung und Analyse der Brunnen kurz vor dem Abschluss steht. So viel war zumindest von Wirtschaftsagentur-Geschäftsführer Michael Gerbavsits und Bürgermeister Roman Jandrisevits zu erfahren.
Hoffen auf neue Jobs in der Region
Vor genau einem Jahr ist die Wirtschaftsagentur Burgenland mit den aktuellen Investoren erstmals in Kontakt getreten, ein halbes Jahr später war der Deal dann perfekt. „Unsere Aufgabe war es damals, den Prozess der Übernahme zu begleiten, den Verkauf selbst hat die Masseverwalterin abgewickelt“, heißt es dazu von Gerbavsits. Auch der Ortschef bekräftigt den geplanten Neustart für den Mineralwasserabfüller, die offene Frage bleibt aber, wann es endlich wieder losgeht. „Es gibt eine gute Gesprächsbasis mit dem Projektmanager und auch die Zusage, dass wieder Wasser abgefüllt werden soll. Nach Jahren des Trubels braucht es für die Marke aber noch etwas Zeit und dann profitiert hoffentlich wieder die ganze Region davon“, meint Jandrisevits.
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