Sie wussten nicht, was sie tun und vor allem, was sie mit ihrem „Gequatsche“ auslösen. An einer Steyrer Schule musste die Polizei anrücken, weil zwei Buben von einem Amoklauf fantasierten. Gefunden wurde nichts, aber die Aufregung ist groß - bis hin zu Elternbrief und Suspendierung.
Der Vorfall war bereits vor einer Woche an einer Steyrer Mittelschule passiert und die Einsatzkräfte hatten gehofft, dass er keine zu großen Wellen schlägt. Denn „es wurde nichts gefunden, was auf eine konkrete Bedrohung hindeutet“. Doch drei Polizisten in Zivil kamen an die Schule, nachdem zwei Drittklässler belauscht wurden, als diese über eine geplante Gewalttat an der Schule sprachen.
Eltern an die Schule geholt
Die Zwölf- und 13-Jährigen wurden von der Polizei unter Beisein der Eltern vernommen, die Handys, Tablets und Computer, auch die Schultaschen der Kinder auf den Kopf gestellt. Gefunden wurde nichts Bedrohliches.
Die Buben wurden allerdings von der Schule suspendiert und die Direktion informierte die Eltern der anderen Schüler über den Vorfall. Strafrechtlich gibt es keine Folgen, da die Buben noch nicht strafmündig sind.
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