Ein heftiger Abflug von Barnabas Szollos hat vor gut einer Woche das Abschlusstraining in Kitzbühel überschattet. Inzwischen befindet sich der Israeli am Weg der Besserung und bedankt sich vor allem bei Airbag-Hersteller Dainese und Helm-Ausrüster Uvex: „Ihr habt mir das Leben gerettet!“
„Die Streif wird nicht umsonst als das gefährlichste Rennen der Welt bezeichnet“, schreibt Szollos in seinem jüngsten Instagram-Posting. Dankbar zeigt er sich für die „netten Nachrichten und die Unterstützung“. Er ist überzeugt: Sein Airbag und sein Helm haben ihm das Leben gerettet.
Mit dem Gesicht voran auf das Eis
Szollos, der gemeinsam mit seiner Schwester in Waidhofen in Niederösterreich ausgebildet wurde, ging im Abschlusstraining in Kitzbühel mit Startnummer 69 auf die Piste. Doch die Mausefalle wurde ihm zu Verhängnis - die Folge war ein schlimmer Sturz. „Ich bin nach der Landung auf eine kleine Unebenheit gestoßen, habe meinen Ski verloren und bin mit dem Gesicht voran auf das Eis gestürzt“, schildert er.
„Wir sehen uns alle auf der Piste“
Beim Aufprall schlug es ihm den Helm vom Kopf. Drei Notärzte eilten zur Erstversorgung zu ihm, die Bergung dauerte rund eine halbe Stunde, ehe es ebenfalls mit dem Helikopter in die Klinik ging. Der 25-Jährige erlitt neben Gesichtsfrakturen auch eine Gehirnerschütterung. Trotz der riesengroßen Schrecksekunde kann er eine Rückkehr auf den Schnee kaum mehr erwarten: „Wir sehen uns alle auf der Piste!“
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