Verdächtiges Verhalten
Polizei stoppte Vietnamesen mit Tiger im Auto
In Vietnam hat die Polizei einen Autofahrer gestoppt, der mit einem Tiger in einem Käfig unterwegs war. Der 43-Jährige habe sich verdächtig verhalten, weshalb die Polizei ihn aufgefordert habe, anzuhalten, hieß es. Daraufhin lieferte sich der Mann eine Verfolgungsjagd mit den Beamtinnen und Beamten.
Als er schließlich gestoppt werden konnte, gab er zu, den Tiger für umgerechnet 110 Euro von der Stadt Dong Ha in den Distrikt Huong Hoa an der Grenze zu Laos zu transportieren. Die 200 Kilogramm schwere Raubkatze war in einem extrem kleinen Eisenkäfig untergebracht. Auf Bildern war zu sehen, dass das Tier so gut wie keinen Bewegungsspielraum hatte.
Illegaler Handel blüht
Die vietnamesische Polizei hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Fälle im Zusammenhang mit illegaler Zucht, Handel und Tötung von Tigern aufgedeckt. In dem südostasiatischen Land werden Teile wilder Tiere - neben Tigerknochen etwa auch Bärengalle und verschiedene Teile von Affen - in der traditionellen Medizin verwendet.
Wer illegal mit ihnen handelt, kann bis zu 15 Jahre lang eingesperrt werden. Die Raubtiere werden inzwischen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „stark gefährdet“ eingestuft.







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