In zahlreichen Kärntner Pfarrgemeinden war Christian Moritz als Priester aktiv. Nun starb der beliebte Pfarrer im 90. Lebensjahr. In Friesach war er mit dem Bürgermeister als „Max und Moritz“ bekannt geworden.
Am 5. Jänner starb Christian Moritz 89-jährig. Diözesanbischof Josef Marketz wird das Requiem für den Verstorbenen am Samstag, 13. Jänner, um 11 Uhr in der Pfarrkirche Saak leiten. Anschließend wird der Verstorbene im Priestergrab am Friedhof Saak beigesetzt. Bereits am Freitag, 12. Jänner, um 18 Uhr wird für den Verstorbenen in der Pfarrkirche Saak gebetet.
Christian Moritz, am 25. Mai 1934 in St. Lorenzen im Gitschtal geboren, maturierte 1955 am Bundesgymnasium in Tanzenberg und studierte anschließend Theologie an der Diözesanlehranstalt Klagenfurt. Nach seiner Priesterweihe 1960 in Klagenfurt war Moritz als Kaplan in Obervellach tätig. Von 1962 bis 1966 war er Präfekt und von 1966 bis 1968 Vikar am Marianum Tanzenberg. Von 1968 bis 1972 war Moritz Rektor des Stiftes St. Georgen am Längsee. Anschließend war er zehn Jahre lang Pfarrer in Pusarnitz. Von 1982 bis 1996 war er für die Pfarre Viktring-Stein verantwortlich. Von 1996 bis 2007 war Moritz Propstpfarrer in Friesach. In der Burgenstadt regierten damals, wie schmunzelnd gesagt wurde, Max und Moritz: Pfarrer Moritz und Bürgermeister Max Koschitz.
Von 1996 bis 1997 und von 2000 bis 2007 war Moritz außerdem für die Pfarren St. Stefan bei Dürnstein und St. Salvator verantwortlich. Zusätzlich betreute er von 1996 bis 1997 und von 2000 bis 2001 die Pfarre Zienitzen mit. Von 1998 bis 2004 war Moritz Dechant des Dekanates Friesach. Von 2004 bis 2006 war er zudem Provisor der Pfarren Micheldorf, Grafendorf bei Friesach und Hohenfeld.
Von 2007 bis zu seinem Ruhestand 2017 wirkte Moritz als Pfarrer in Saak. Zwischenzeitlich betreute er von 2007 bis 2008 auch die Pfarre St. Paul an der Gail mit.
In Anerkennung seiner Leistungen wurde Moritz 1985 zum Bischöflichen Geistlichen Rat und 2004 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt.
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