Exzellenter Saisonstart für Österreichs Europacup-Abfahrer: Der Steirer Vincent Wieser feierte in Santa Caterina seinen ersten EC-Sieg und triumphierte vor seinem Teamkollegen Manuel Tranninger. Insgesamt fünf Österreicher schafften den Sprung in die Top-10. Pech hatte der Vorarlberger Martin-Luis Walch, der auf dem Weg zu einem Top-Platz zu Sturz kam.
„Das tut richtig weh“, ärgerte sich Martin-Luis Walch im Zielraum der Europacup-Abfahrt von Santa Caterina (It). Damit meinte der 20-Jährige aber weniger seine blutige Nase und seine angeschlagenen Finger, sondern viel mehr die Tatsache, dass ihn ein Sturz kurz vor dem Ziel einen fast sicheren Top-10-Platz und damit verbunden die ersten EC-Punkte gekostet hatte.
Topfahrt endete schmerzlich
„Bis dahin war meine Fahrt gut, ist mir alles aufgegangen, wie ich es mir vorgenommen habe“, schilderte der Schwarzenberger, der bei der letzten Zwischenzeit auf Rang sieben lag. „Dann habe ich mit der Linie riskiert, kam in den rausgerutschten Schnee und schon bin ich gelegen. Im Endeffekt hatte ich Glück, dass nicht mehr passiert ist und ich am Freitag starten kann.“
Premierensieg für Wieser
Dank des Steirers Vincent Wieser, der sich im Jänner an der Seite des Mellauers Jakob Greber bei der Junioren-WM in St. Anton Bronze in der Team-Kombi gesichtert hatte, durfte der ÖSV dennoch über den Sieg jubeln. Mit Manuel Tranninger (2.), Stefan Rieser (5.), Felix Hacker (6.) und Stefan Eichberger (10.) schafften es insgesamt fünf Österreicher in die Top-10.
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