Warum ÖSV-Dame Conny Hütter der „Tiger“ egal war - eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Stefan Steinbichler.
„So loszulegen, ist lässig“, freut sich Conny Hütter über die Plätze zwei und vier beim Speed-Auftakt in St. Moritz. Schon heute geht es weiter nach Val d’Isère, wo Samstag (Abfahrt) und Sonntag (Super-G) die nächsten beiden Bewerbe steigen. Ein Ort, an den die 31-Jährige immer gern zurückkehrt. Nicht nur, weil es sehr gute Crêpes und Waffeln gibt und alles weihnachtlich geschmückt ist. Sondern auch, weil Conny hier in der Abfahrt vor zehn Jahren 2013 mit Startnummer eins als Dritte ihr erstes Podium holte. „Ein Mega-Rennen, das mir tief in Erinnerung geblieben ist.“
Hütters Premiere ging damals aber fast unter. Denn einmal mehr war Lindsey Vonn das Gesprächsthema Nummer eins. Oder besser gesagt ihr Partner. Golf-Superstar Tiger Woods war ebenfalls angereist und übernachtete mit Vonn im überdimensionierten Wohnmobil. Im Zielraum stand er dann hinter Hütter, stets verfolgt von den TV-Kameras.
„Ich habe es selbst nicht einmal gecheckt. Es war mir aber auch egal“, erinnert sich die 31-Jährige. Die Athletin kann solchem Rummel abseits der Strecke aber ohnehin viel Positives abgewinnen. „Solche Geschichten tun dem Skisport auch einmal gut. Das wertet ihn definitiv auf.“
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