Am 10. Dezember wird vieles anders, vor allem im Tiroler Unterland gibt es einige Neuerungen. Als kleine Besonderheit fährt dieses Jahr bis zum 24. Dezember ein eigener Weihnachtszug durch Tirol.
Wer am 10. Dezember nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein will, der sollte sich die Zug- und Busverbindungen noch einmal genau anschauen. Denn der Fahrplan wird an diesem Datum umgestellt. Verbindungen werden verbessert, ganz besonders im Unterland und im Brixental.
In Brixlegg werden etwa Busse und Züge besser aufeinander abgestimmt. Besonders viel Wert wird auf das gleiche Haltemuster gelegt, sprich: Die Züge sollen immer vom gleichen Bahnsteig fahren, immer zur gleichen Uhrzeit und mit den gleichen Haltestellen.
Zusätzlich zu den unterjährigen Erweiterungen setzen wir mit dem Fahrplanwechsel ein weiteres Ausrufezeichen in Sachen Mobilitätswende.
Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ)
20 neue Cityjet-Garnituren
160.000 Stammkunden hat der Tiroler Verkehrsverbund - mehr noch sollen es werden. Für genug Platz sollen 20 neue Cityjet-Garnituren mit je 100 zusätzlichen Sitzplätzen sorgen. „Insgesamt 600.000 zusätzliche Schienenkilometer kommen neu dazu, welche höhere Bahnfrequenzen im Unterinntal, auf der Brenner- und Karwendelbahn sowie den Verbindungen nach Wörgl und ins Brixental bedeuten“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ).
Nachtschwärmer am Seefelder Plateau freuen sich: Eine Nacht-S-Bahn bringt sie um 1.08 oder 3.08 Uhr heim. Gestrichen werden musste allerdings die Haltestelle Langkampfen. Zeitersparnis: 15 Minuten.
Mehr Liebe in den Öffis mit Weihnachtszug
„Was im Öffi-Alltag oft auf der Strecke bleibt, sind freundliche Worte und Dankbarkeit. Dabei können kleine Gesten viel bewirken: die Mitmenschen im Zug anlächeln, sich beim Fahrpersonal bedanken oder entschuldigen, wenn ein Missgeschick passiert ist“, verkündet VVT-GF Alexander Jug das Motto des Weihnachtszuges „Für mehr Liebe“.
Dieser besondere Zug fährt von 1. bis 24. Dezember durch ganz Tirol. Auch bekommt der Nightjet zwischen Innsbruck und Hamburg eine neue Garnitur, um noch bequemer die Nacht verbringen zu können.
Personalmangel als Herausforderung
Ein dringendes Thema bleibt allerdings die Mitarbeitersuche. Um die Arbeit zu attraktivieren, werden geteilte Dienste nun abgeschafft. Indes zwingt der Personalmangel die Innsbrucker Verkehrsbetriebe ab 10. Dezember zu einem „Sonderfahrplan“: Die Takte einiger Bus- und Tramlinien werden ausgedünnt. Vorerst gilt das bis März 2024.
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