Unter Schwarz-Blau

Deutschkenntnisse für gefördertes Wohnen Pflicht

Niederösterreich
17.11.2023 05:58

Sanierungen werden als Fundament der niederösterreichischen Wohnbaustrategie weiter forciert, Deutschkenntnisse zur Verpflichtung.

Bauen Sie noch, oder sanieren Sie schon? So, oder so ähnlich könnte man die blau-gelben Wohnbaupläne zusammenfassen. Und das ganz unabhängig von der für nächste Woche anberaumten Sitzung des Wohnbaubeirats, bei der – wie die „Krone“ berichtete – wieder neue Mittel für den großvolumigen geförderten Wohnbau beschlossen werden. Auch in Zukunft wird im weiten Land großer Wert auf den Baubestand gelegt. 

Zuschuss wird angepasst
„Sanierungen haben die Vorteile, dass keine neuen Böden versiegelt werden müssen und dass man schneller zu neuem Wohnraum kommt, weil er ganz einfach schon da ist“, erklärt die zuständige Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP). Parallel dazu soll „Junges Wohnen“ weiter vorangetrieben und der Wohnzuschuss für sozial schwächere Haushalte an die Inflation angepasst werden – um die Treffsicherheit zu wahren.

Unter Schwarz-Blau werden nun aber auch Deutschkenntnisse, die bisher für das Leben im geförderten Wohnbau „nur“ erwünscht waren, zur Voraussetzung. „Das Erlernen der deutschen Sprache war und bleibt uns wichtig. Alleine schon aufgrund der guten Nachbarschaft“, erklärt Teschl-Hofmeister. In Niederösterreich folgt man damit dem Beispiel des Landes Oberösterreich, das eine solche Verpflichtung bereits eingeführt hat. 

Eigentum wird favorisiert
Noch nicht wird die neue Verpflichtung für 2000 geförderte Wohneinheiten gelten, die in den nächsten Wochen und Monaten fertig gebaut werden. Bebliebtestes Wohnmodell bleibt das Eigentum. Mehr als 60 Prozent der Landsleute wohnen in den eigenen vier Wänden.

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