Fr, 17. August 2018

Zwei Eigentore

31.03.2012 20:21

Auswärtssieg: Rapid fertigt die Admira mit 4:0 ab

Rekordmeister Rapid hat am Samstag drei wichtige Punkte im Titelkampf geholt: Die Hütteldorfer gewannen in der 28. Runde der tipp3-Bundesliga bei der Admira dank zweier Admira-Eigentore sowie Treffern von Alar und Prokopic mit 4:0. Innsbruck besiegte Kapfenberg mit 2:0, Wiener Neustadt und Mattersburg trennten sich 0:0 - ebenso wie schon am Nachmittag Sturm Graz und die SV Ried.

Admira - Rapid 0:4
Beide Mannschaften konnten nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit Michael Schimpelsberger, Harald Pichler und Markus Katzer fielen bei Rapid gleich drei Stamm-Verteidiger aus. In der Abwehr erhielten daher Ragnvald Soma und Thomas Schrammel nach langer Zeit wieder eine Chance. Im Tor ersetzte Jan Novota den erkrankten Lukas Königshofer, Alar bildete die Solospitze.

Nicht zum Einsatz kam Thomas Prager, der den Wienern bis zum Sommer 2014 erhalten bleibt. Wie der Klub in der Pause des Spiels mitteilte, wurde die diesbezügliche Option auf den 14-fachen ÖFB-Teamspieler gezogen.

Bei den Admiranern zeigte sich die Personalsituation wieder etwas entspannter, in der Abwehr musste aber neuerlich Talent Thomas Ebner ans Werk. Patrik Jezek saß nach seiner Verletzungspause 67 Minuten lang nur auf der Bank.

Die bemühte Admira war in der ersten halben Stunde das etwas dominantere Team, kam aber vor der Pause zu keinen nennenswerten Möglichkeiten. Prompt ging Grün-Weiß in der 22. durch ein Eigentor von Mevoungou nach Hofmann-Corner in Führung.

Die zweikampfstärkeren und aggressiveren Gäste wurden in der Folge gefährlicher, vor allem Guido Burgstaller konnte sich mehrmals in Szene setzen, hatte das Visier aber nicht gut genug eingestellt.

Nach dem Seitenwechsel lieferten einander die Kontrahenten neuerlich ein Duell auf Augenhöhe, Rapid hatte leichte Vorteile auf seiner Seite. Die größte Chance auf das 2:0 fand in der 66. Minute vorerst Lukas Grozurek vor. Doch der 20-Jährige vergab in seinem vierten Bundesligaspiel aus zehn Metern gegen den herauslaufenden Tischler.

Wenig später war dann aber Alar zur Stelle. Der Ex-Kapfenberger traf nach einem von Nuhiu per Kopf verlängerten hohen Zuspiel aus dem Mittelfeld unbedrängt aus wenigen Metern zum 2:0 (5. Saisontor). Im Finish netzten die Hausherren dann gleich noch einmal ein: Seebacher beförderte den Ball nach Alars Kopfball allerdings ins eigene Tor (85.). Kurz vor dem Ende machte dann Prokopic mit seinem ersten Saisontor den Endstand perfekt (90.).

Innsbruck - Kapfenberg 2:0
Wacker Innsbruck pirscht sich immer näher an einen Startplatz im Europacup heran. Die Tiroler kletterten mit dem 2:0-Sieg gegen Kapfenberg in der Tabelle an der Admira und Sturm Graz vorbei auf Rang fünf. Die Tore für die Truppe von Trainer Kogler erzielten Wernitznig (41.) und Burgic (75.).

Das abgeschlagene Schlusslicht Kapfenberg hingegen verliert das rettende Ufer immer mehr aus den Augen. Acht Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt zwölf Punkte.

Wiener Neustadt - Mattersburg 0:0
Für beide Teams war der Punkt im Kampf um den Klassenerhalt ein Gewinn, da Schlusslicht Kapfenberg in Innsbruck 0:2 verlor. Damit haben die achtplatzierten Mattersburger acht Runden vor Schluss beruhigende 14 Zähler Vorsprung auf die Steirer, denen nun zwölf Punkte auf Wiener Neustadt fehlen.

Mit dem Unentschieden wurden außerdem diverse Serien prolongiert: Die Gastgeber aus Niederösterreich sind zu Hause weiter seit 1. Oktober des Vorjahres - 1:2 gegen Mattersburg - bzw. neun Spielen ohne Niederlage. Es war allerdings das bereits sechste Heim-Remis en suite. Und die Burgenländer, die auswärts zum bereits achten Mal in dieser Saison remisierten, sind nun schon seit vier Runden unbesiegt, in der Fremde sogar seit fünf Meisterschaftspartien.

Sturm - Ried 0:0
Die Paarung Sturm gegen Ried war in der Vergangenheit meist ein Garant für Torarmut. In den bis Samstag jüngsten sechs Liga-Duellen waren gerade einmal insgesamt sieben Treffer gefallen. Auch diesmal ging es sehr gemächlich und vorsichtig los. Wenn es vor der Pause gefährlich wurde, dann im Strafraum der Rieder.

Nach Seitenwechsel wurde die Partie eine Nuance flotter. Auch, weil sich die Rieder etwas mehr Richtung Sturm-Tor wagten. Ein Treffer der Gäste durch Schreiner wurde aberkannt, weil Beichler davor ein Foul an Ehrenreich begangen haben soll (52.). Wenig später schoss Hadzic knapp am Tor des unterbeschäftigten Sturm-Tormanns Gratzei vorbei (59.). Letztendlich aber blieb es beim leistungsgerechten 0:0.

Für Sturm rückt die erfolgreiche Titelverteidigung in immer weitere Ferne. Sollte Salzburg den Sonntag-Schlager in Wien gegen die Austria gewinnen, würde der Rückstand auf die Tabellenspitze bereits zehn Punkte betragen. Die Rieder haben weiter drei Zähler mehr als die Grazer auf dem Konto.

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