Vor Bergamo-Sturm

„Italiener“ Schopp: „Ein unvergessliches Spiel!“

Steiermark
08.11.2023 11:00

Markus Schopp: Jetzt Hartbergs Trainer, früher Spielerlegende bei Sturm. Und ehemaliger Italien-Legionär. 80 Spiele spulte der Grazer in der Serie A ab, gegen Maldini, Totti, Buffon und Co. Am meisten Gänsehaut bereitet Schopp aber Atalanta, Sturms Donnerstag-Gegner in der Europa League.

„Man muss wissen, Brescia gegen Atalanta ist etwas mehr als Sturm gegen GAK oder Austria gegen Rapid“, schmunzelt der frühere Brescia-Kicker, der am 30. September 2001 just im lombardischen Hass-Duell, dessen Rivalität bis ins 12. Jahrhundert (!) zurückgeht, sein Debüt in Italiens höchster Liga feierte. „Damals haben wir nach einem 1:3 noch ein 3:3 geholt, Roberto Baggio hat für uns dreimal getroffen. Unser Coach ist nach dem Ausgleich in Richtung Gäste-Kurve gestürmt Pep Guardiola (Anm. Spielerkollege von Schopp) und ich haben uns angeschaut und gefragt ’wo wir hier eigentlich gelandet sind’.“

Klicken Sie sich durch die Serie-A-Karriere von Markus Schopp:

Das Rückspiel in Bergamo (0:0) war für Schopp und Co. ein einziger Polizeieinsatz. „Begleitet von Helikoptern und Straßeneskorte sind wir nach Bergamo reingefahren, wir mussten alle die Vorhänge zuziehen, dass uns im Bus keiner sieht. Ansonsten ist Bergamo aber eine schöne Stadt“, lacht Sturms früherer Champions-League-Held, der sich den Auftritt der Schwarz-Weißen in seiner ehemaligen fußballerischen Heimat natürlich gibt.

Europa League zählt wenig
Auf Sturm kommt im Gewiss-Stadium von Bergamo eine große Hürde zu: „Atalanta ist seit der Übernahme von Coach Gasperini ja nicht mehr wiederzuerkennen. Der Trainer lässt all seine Erfahrung einfließen und einen faszinierenden Fußball spielen, die sind längst ein Top-Klub Europas. Ich weiß aber auch, wie Italiener ticken. Die Europa League ist eher erst in Richtung Finale hin im Fokus, ansonsten zählen in Italien die Liga und die Champions League. In Graz hat Gasperini ja auch mehrere Stammkräfte geschont.“

Ob das am Donnerstag auch der Fall ist, bleibt abzuwarten. Italienische Medien gehen eher davon aus, dass Top-Spieler wie Gianluca Scamacca diesmal von Start weg ran dürfen, um Platz eins in der Gruppe von Atalanta abzusichern. Bei einem Sieg der „Bergamaschi“ gegen die Elf von Christian Ilzer ist der Aufstieg bereits fix.

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