Von Regierungsseite gibt es Kritik am frühen Start in den Alpinen Ski-Weltcup! Sowohl Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) als auch ÖVP-Umweltsprecher Johannes Schmuckenschlager äußerten sich im ORF-Radio skeptisch über die am Wochenende in Sölden angesetzten Rennen, die auf dem Rettenbachferner auf einem weißen Kunstschnee-Band über die Bühne gehen.
So meinte etwa Gewessler: „Wir haben die heißesten Oktober-Tage gehabt, die bisher gemessen wurden. Da ist es für mich unverständlich, warum man auf Biegen und Brechen an einem Ski-Start im Oktober festhalten muss, weil das versteht wirklich keiner, warum jetzt in diesem Umfeld auf den letzten Gletscherresten schon Ski gefahren werden muss.“ Die FIS solle ihre Zeitpläne überdenken, forderte Gewessler.
„ ... dann wären auch die Bilder entsprechend unterwegs!“
Unverständnis zeigte auch Schmuckenschlager, zumal die Bilder keine gute Werbung für den Tourismus seien. „Wenn dann die Bilder, die transportiert werden, auch keine Schneelandschaft transportieren, dann ist auch das natürlich zu hinterfragen. Ich glaube, wenn man ein bisschen nach hinten rückt und auch noch sozusagen vor den großen Ski-Openings dran ist, dann wären auch die Bilder entsprechend unterwegs“, sagte Schmuckenschlager.
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