Di, 21. August 2018

Erste Liga

09.03.2012 22:39

LASK schlägt Vienna, Altach - WAC endet 0:0

Der LASK war am Freitag der Gewinner der 23. Runde der Ersten Liga. Dank eines Elfmetertreffers von Hannes Aigner (84.) und eines Glücksschusses Rafinhas (94.) drehten die drittplatzierten Linzer bei Nachzügler Vienna im Finish einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Erfolg und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer WAC/St. Andrä auf vier Zähler. Die Kärntner mussten sich bei ihrem ersten Verfolger Altach mit einem 0:0 zufriedengeben, die Vorarlberger sind weiter drei Punkte hinter dem WAC Zweite.

Vienna - LASK Linz 1:2 (1:0)
Entgegen dem Spielverlauf kam die Vienna in der 22. Minute zur Führung, Djokic ließ sich die Chance nach einer Kopfballkette von Dospel und Verdes aus Kurzdistanz nicht nehmen - das dritte Saisontor hatte der Serbe freilich auch der Mithilfe der langsamen LASK-Abwehr zu verdanken.

Den Schwung vom 3:2-Erfolg über Altach schienen die Linzer trotz mehr Ballbesitzes aber nicht mitgenommen zu haben. Die einzige große Ausgleichschance vor der Pause vergab Aigner per Kopf (42.). Auch nach der Pause blieb die Schachner-Elf viel schuldig, nach der einzig schönen Aktion verfehlte Kaufmann knapp das Tor (68.).

Erst Hattenberger, der nach einem Foul an Kaufmann Gelb-Rot sah (81.), brachte die Linzer wieder zurück ins Spiel: Aigner verwertete den Strafstoß sicher (84.) und leitete so eine schwarz-weiße Schlussoffensive ein. Mit einem von Rathfuss leicht abgefälschten Glücksstoß sicherte Winterverpflichtung Rafinha seinem Klub schließlich noch den Sieg.

SCR Altach - RZ WAC/St. Andrä 0:0
Vor der Pause sahen die 3.877 Zuschauer in der Cashpoint-Arena eine ziemlich schwache Partie. Den Altachern war die Verunsicherung nach der Pleite gegen den LASK anzumerken, die Kärntner wirkten abgebrühter, schienen aber mit dem Remis zufrieden zu sein. Beide Teams kamen nur zu jeweils einer Großchance. Altach-Goalie Kobras lenkte einen Schuss von Kerhe an die Stange ab (36.), auf der anderen Seite zeichnete sich WAC-Schlussmann Dobnik mit einer Fußparade aus (42.).

In den zweiten 45 Minuten drückten die Vorarlberger in einer weiterhin eher mäßigen Partie stärker auf den Siegestreffer. Ein Seeger-Schuss landete knapp drüber (56.) und im Außennetz (70.), zudem fiel ein Versuch von Netzer aus zehn Metern zu schwach und fast genau auf Dobnik aus (61.). Wie aus dem Nichts fanden aber die Gäste noch den Matchball vor: Kobras konnte sich aber bei einem Schuss des bis dorthin farblos gebliebenen Liga-Top-Torschützen Falk aus vier Metern mit einer herrlichen Parade zur Ecke auszeichnen (89.).

TSV Hartberg - Austria Lustenau 0:2 (0:1)
Lustenau-Trainer Helgi Kolvidsson gab im Gegensatz zum Frühjahrsauftakt (0:0 bei der Vienna) Sascha Boller anstelle von Danilo Soares als drittem Ausländer die Chance. Und die Personalrochade ging voll auf. Der Deutsche war vor 1.000 Zuschauern an beiden Toren der über 90 Minuten besseren Vorarlberger beteiligt.

Michael Huber brachte den durchbrechenden Boller im Strafraum zu Fall und Boya verwertete den verhängten Elfmeter mit einem wuchtigen hohen Schuss in die Mitte souverän zum 1:0 (36.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Stückler per Kopf nach einem Boller-Eckball für die endgültige Entscheidung (72.).

Blau Weiß Linz - SKN St. Pölten 0:1 (0:0)
Blau Weiß wirkte zu Beginn zwar optisch etwas gefälliger, zu Torszenen reichte das aber lange nicht. Erst nach einer halben Stunde sorgte Piesinger mit einem Kopfball über die Latte für Gefahr (30.). Wenig später verfehlte auch Hartl per Kopf das Gehäuse (40.).

In der zweiten Hälfte übernahmen aber die spritzigeren Gäste das Kommando. Fallmann ließ nach Fröschl-Flanke per Kopfball die Linzer Stange erzittern (49.), in der Folge lag die Führung für St. Pölten regelrecht in der Luft - und tatsächlich durfte die Scherb-Elf noch jubeln: Wimleitner wehrte einen Jano-Kopfball zwar ab, aber der überraschte Rabl beförderte den Ball unglücklich ins eigene Tor (81.).

FC Lustenau - SV Grödig 0:3 (0:0)
Grödig ließ bereits in der ersten Spielhälfte durch Thomas Salamon (19., 23.) Möglichkeiten auf die Führung aus. Lustenau zeigte vor nur 700 Zuschauern eine äußerst schwache Leistung und steigerte sich auch nach Seitenwechsel nicht. Der im Strafraum vernachlässigte Mersudin Jukic (50.) beendete nach langem Pass von Cabrera schließlich die Torsperre, 20 Minuten später legte sein Sturmpartner Joachim Parapatits nach. Lukas Schubert (81.) per Kopf machte Grödigs dritten Sieg im dritten Saisonduell mit der Canadi-Elf dann perfekt.

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